
Petersdom Behindertenzugang Rom: Tipps & Infos
Wo Sie hineinkommen
Der Eintritt ist für alle frei: kein Ticket, keine Bescheinigung. Der Eingang für Menschen mit Behinderung ist der rechte Arm der Kolonnaden auf dem Petersplatz, von vorn auf die Basilika gesehen: Eine Rampe führt hinauf zu den Kontrollen und hinein. Die Website nennt ihn einen bevorzugten Eingang und dehnt ihn auf die Begleitperson aus. Ob er gebucht werden muss und welches Dokument verlangt wird, sagt sie nicht; die Schwelle von 74 Prozent gilt für die kostenpflichtigen Angebote, nicht für den Zugang. Die Kontrollen übernimmt die italienische Staatspolizei, im selben Arm; als vollste Tage nennt die Basilika den Mittwoch mit der Generalaudienz und den Sonntag mit dem Angelus am Mittag.
Zwei weitere dokumentierte Zugänge, keiner davon ein Ersatz:
- Percorso Oranti, von der Via di Porta Angelica: Er führt durch die Vatikanischen Grotten, und keine offizielle Quelle sagt, ob dieser Weg stufenlos ist. Fragen Sie vorher unter accoglienza@fsp.va nach.
- Vatikanische Nekropole: nicht zugänglich, Stufen hinein und hinaus und unebenes antikes Pflaster.
Was die offizielle Quelle zum Inneren sagt und was sie auslässt
Offiziell heißt es, die Basilika sei über Rampen und Aufzüge zugänglich. Wo diese Aufzüge sind und was sie verbinden, steht nicht dabei, also lässt sich daraus kein stufenloser Weg im Inneren beschreiben. Für die Rampe der Kolonnaden und für den Platz ist keine Steigung veröffentlicht, und keine Quelle beschreibt den Belag des letzten Stücks. Eine barrierefreie Toilette ist nirgends angegeben, weder in der Basilika noch auf dem Platz; von den Toiletten, die die Website nennt, auf der Terrasse am Fuß der Kuppel, heißt es nicht, dass sie ausgestattet sind. Es gibt keine Garderobe, keine Gepäckaufbewahrung, nur einen Kinderwagenbereich unter dem Portikus, und ein Rollstuhlverleih ist nicht dokumentiert: eigenen Rollstuhl mitbringen oder in Rom einen mieten, ins Hotel geliefert.
Die Kuppel: Der Aufzug endet an der Terrasse, 320 Stufen bleiben
Der Aufstieg zählt 551 Stufen. Der Aufzug spart 231 und lässt 320 zu Fuß übrig, von der inneren Galerie hinauf zur äußeren; die Spitze ist im Rollstuhl also nicht erreichbar, der Aufzug reicht bis zur Terrasse. Ein online gekauftes Kuppelticket schließt den Eintritt in die Basilika ein, einzulösen 90 Minuten vor der Uhrzeit für die Kuppel.
Die Bescheinigung über 74 Prozent gilt für die Führungen, nicht für den Eingang
Die Führungen sind ab bescheinigten 74 Prozent Behinderung kostenlos, mit einer Begleitperson, und darunter für beide ermäßigt. Die Bescheinigung wird mit der Online-Buchung eingereicht und am Portico Desk vorgezeigt; ist sie nicht in Ordnung, kann das Personal den Zutritt verweigern. Der Wortlaut ist nicht einheitlich: „gleich oder größer als 74 %“ in den FAQ zu den Führungen, „größer als 74 %“ auf der Seite zu den Besuchen. Klären Sie bei genau 74 Prozent also vorher mit accoglienza@fsp.va. Für die Kuppel und für das Schatzmuseum ist keine Ermäßigung veröffentlicht, und das Museum, von der Website als barrierefrei bezeichnet, ist wegen Umbaus geschlossen. Die Basilika ist ab dem 1. Juni von 7.00 bis 20.00 Uhr geöffnet. Für Sonderfälle schreiben Sie an accoglienza@fsp.va oder rufen Sie 06.69883462 oder 06.69883731 an; keine der beiden Nummern bearbeitet Tickets oder Buchungen.
Metro und Bus
Als nächste Metrostation nennt die Basilika Ottaviano-San Pietro auf der Linie A. Lesen Sie die Tabelle von ATAC: In der Zeile Ottaviano-S.Pietro-Musei Vaticani sind die Spalten Aufzüge und Rolltreppen als nicht vorhanden markiert, Treppenlift als vorhanden, und der Zugang ist eingeschränkt auf „in presenza di personale aziendale“, also auf Zeiten mit anwesendem Personal. Zum Bahnsteig kommen Sie über den Treppenlift, im eigenen Rollstuhl oder auf dessen Sitz, angemeldet über webapp.atac.roma.it/ServiziAccessibili, unter 06.46954444 oder an assistenza.prm@atac.roma.it, sonntags bis donnerstags 5.00-21.30 Uhr und freitags bis samstags bis 23.30 Uhr, wo der verlängerte Betrieb läuft. Einen eigenen Stationsrollstuhl hat Ottaviano nicht. Cipro auf derselben Linie ist mit Aufzügen geführt, aber den Fußweg von beiden Stationen veröffentlicht niemand: Wechseln Sie also nicht blind. Alle ATAC-Busse haben eine Rampe und einen Rollstuhlplatz, aber keine offizielle Quelle nennt die Linien zum Platz. ATAC weist darauf hin, dass die Tabelle Störungen und Arbeiten nicht berücksichtigt, und veröffentlicht den Stationszugang in Echtzeit: Als wir nachsahen, war je ein Zugang in Ottaviano und in Cipro gesperrt. Prüfen Sie ihn am Tag vor der Fahrt, zusammen mit unserem Leitfaden zum barrierefreien Rom.
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